Nn5n“schönes“ München – eine Satire über Münchens dunkle Seite

Vorwarnung

Dieser Beitrag enhält Ironie und Sarkasmus  – er ist sozusagen als Satire zu sehen. Zugleich kommen hier auch Fakten auf den Tisch, die einige Medien nicht so gern ansprechen – Tatsachen, die die Schattenseiten der bayerischen  -Millionen-Metropole aufzeigen.

Wer ein Problem damit hat, Ironie zu verstehen, dem empfehle ich, vorher diese Lektüre zu lesen:

ironischer Artikel über Ironie

Drogentote

München hat von allen Deutschen Großstädten die niedrigste Kriminalitätsrate. Das liegt natürlich auch an der konsequenten Politik der bayerischen Regierung, die hart gegen z. B. Drogenbesitz vorgeht. Aus diesem Grund gibt es auch keine Druckräume und Fixerstuben, in denen Heroinabhängige ihre Mittel prüfen lassen können, sauberes Spritzbesteck bekommen und im Notfall medizinisches Personal bei einer Überdosis rea. gieren kann. Daraus resultiert eine hohe Zahl an Drogentoten – in Deutschland auf Platz 2, gleich nach Berlin.
Letzten Endes für die Stadt München eine Win-Situation. Denn tote Junkies können keine Drogen mehr kaufen, und dadurch sinkt automatisch die Kriminalitätsrate.
Wegschauen ist schon was Tolles 😀

Kleine Dokumentation über Münchens Untergrund 

Mietpreise

München hat die bundesweit höchsten Mietpreise pro Quadratmeter, viele normal verdienende Münchner haben neben ihrem Hauptberuf auch noch einen Nebenberuf, einige sogar mehrere. Diese brauchen sie, um ihr Leben in München finanzieren zu können.
Die guten Lagen in München können sich deswegen nur Besserverdienende leisten – das niedrige Volk lassen wir in eher minderwertigen Gegenden auf engstem Raum leben, einige dreiköpfige Familien wohnen sogar in 2-Zimmer-Wohnungen auf nur knapp 35 Quadratmetern.

Natürlich sollte es ein Privileg für die Reichen sein, in einer Stadt zu leben und sich dort aufhalten zu können.

Die Ärmeren siedeln wir lieber an Randgebieten oder Vororten an – und ziehen ihnen die gesparten Mietkosten mit den Fahrtkosten in die Stadt wieder aus der Tasche – denn München ist zugleich ein wichtiger Standort der deutschen Wirtschaft. Durch die Arbeitsplätze in München lassen wir den niederen Pöbel unseren Reichtum  erwirtschaften, und schicken ihn nach getaner Arbeit wieder zurück in ihr Loch, damit wir Privilegierten wieder unter uns sind.

Dieses System funktioniert einfach reibungslos und es regt sich keiner darüber auf – und damit sich auch die restlichen Mittelständler aus unserer supertollen Stadt verpissen, lassen wir unsere Vermieter bedenkenlos trotz Mietpreisbremse die Mietkosten immer weiter steigern – oder lassen alte Häuser sanieren, um auch die 80-Jährige Rentnerin mit Bestandsmiete endlich auf die Straße setzen zu können und die neue, sanierte Wohnung der Bevölkerungsschicht zukommen zu lassen, der es auch von Grund auf zusteht: Den Reichen. Klar, denn Reiche sind einfach die besseren Menschen und verdienen somit auch die besseren Rechte. Was hat da auch die 80-Jährige Rentnerin zu suchen, die nur ihr ganzes Leben für unsere Wirtschaft gearbeitet hat und dadurch das System am Laufen gehalten hat? Das ist doch keine Leistung für unsere Gesellschaft – im Gegensatz zu den Investment-Bänkern, die Millionen von Geldern durch den Kamin heizen.

öffentlicher Nahverkehr

Die Münchner Verkehrsgesellschaft, kurz MVG, betreibt U-Bahn, Bus und Tram in München. Die U-Bahn ist oftmals sehr anfällig für Stördungen, wodurch Verspätungen gern mal an der Tagesordnung sind. Zusätzlich dazu gibt es auch noch regelmäßige Gleisarbeiten, also weitere Unterbrechungen im Fahrplan und leider auch SEV, der nach meiner Erfahrung noch viel weniger dem Fahrplan entspricht als die Deutsche Bahn.

Das Schlimmste sind aber die Leute, die in der U-Bahn mitfahren und damit schon überfordert sind. Aus diesem Grund wurden schon manche kultverdächtige Durchsagen von den Fahrern rausgehauen, z. B. „Wenn jetzt alle von den Türen weggehen würden, könnten wir vielleicht sogar noch heute weiterfahren“ oder „Rein oder raus, ihr müsst euch da schon entscheiden.

Wies’n

Das Oktoberfest, von Einheimischen auch Wies’n genannt, ist Münchens Drogenszene Nummer eins – nirgendwo sonst werden so viele Drogen konsumiert wie auf der Theresienwiese. Das ist Münchens Antwort auf das Frankfurter Bahnhofsviertel , den Görlitzer Park in Berlin und die Reeperbahn in Hamburg. Nur eben viel teurer, aber da unser „Stoff“ so gut ist, zählen die Leute mit Begeisterung über 10 Euro für 1 Liter Bier (genannt Maß, die offizielle bayerische Einheit für Bier).

Da es Deutschlands erfolgreichste Drogenszene ist, kriegt man das Ganze auch in der U-Bahn mit. Von beißendem Geruch nach Erbrochenen in dementsprechend eher leeren Waggons bis hin zum intensiven Gruppenkuscheln, das selbst das Klischee der Rush Hour in Tokio alt aussehen lässt. 
Dazu kommt noch, dass die Preise für Übernachtungen in dieser Zeit um gefühlte 5 Milliarden % ansteigen.

<h2> Das war,s für diese Woche. Mit diesem Post eröffne ich eine neue Blog-Parade, bei der jeder mitmachen darf.

Die Regeln: 

  1. Schreibt einen Beitrag über euren Wohnort oder eure Heimatstadt.
  2. Der Beitrag sollte einen ironischen Charakter haben – stellt eure Stadt 2. 1ruhig so dar, dass kein normaler Mensch sich jemals dorthin trauen würde.
  3. Verlinkt meinem Beitrag auf eurem Blog
  4. Schreibt hier einen Kommentar, wenn ihr einven eigenen Beitrag erstellt habt
  5. Bestaunt euch auf dem „Absatz of Fame“ 
  6. Die Blog-Parade läuft bis zum 31. Juli 2017

Absatz of Fame

Diese tollen Menschen haben ihre Stadt bisher vorgestellt:

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