Sparen auf deiner Reise: Grundlegende Tipps

Teil 7: Weitere Möglichkeiten

Teil 1: Die Anreise
Teil 2: Die Übernachtung
Teil 3: Fortbewegung
Teil 4: Kultur und Freizeit
Teil 5: Essen und Trinken
Teil 6: Flugreisen
Teil 7: Weitere Möglichkeiten

 

Du hast jetzt schon deinen Geldbeutel richtig gut geschont auf deiner Reise. Doch gibt es noch weitere Möglichkeiten? Kannst du noch an weiteren Ecken deine Ausgaben reduzieren?

Ja, das geht 😉 In diesem finalen Beitrag geht es also um die Möglichkeiten, die du hast, um noch den letzten Rest zu sparen. Denn Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist 😉

 

Fremdwährungen bekommen

mehrere Banknoten britisches PFund
In Großbritannien wirst du mit dem Euro nicht weit kommen. Dort wirst du den britischen Pfund brauchen 😉

Innerhalb Europas sind wir ziemlich verwöhnt, da wir oft nur eine Währung brauchen: Den Euro. Aber dieses Gebiet macht nur einen Bruchteil der Welt aus 😉

Selbst einige Länder innerhalb der EU haben noch nicht den Euro als offizielle Währung eingeführt 😉 Tschechien hat nach wie vor die tschechische Krone, Polen zahlen immer noch mit dem Zloty. Außerhalb der Europäischen Union wird man nur noch in fremden Währungen zahlen.

Das bedeutet aber auch, dass du die fremde Währung irgendwie bekommen musst. Die Möglichkeiten sind hierbei vielfältig, doch nur eine empfehle ich wirklich 😉

Möglichkeit 1 ist es, dass du dein Geld in Deutschland abhebst und bei einer Wechselstube umtauschst. Die Wechselstuben wollen aber auch Gewinn machen – das bedeutet also, dass entweder der Wechselkurs schlechter ist oder Gebühren verlangt werden.

Möglichkeit 2: Du holst die Fremdwährung bei einer Bank ab. Dies ist oft günstiger als bei der Wechselstube. Ob der Wechselkurs in Deutschland oder im Ausland besser ist, kann ich nicht genau sagen. Das ist von Land zu Land unterschiedlich.

Die in meinen Augen beste Möglichkeit ist es, dein Geld am Bankautomaten vor Ort abzuheben. Alles, was du brauchst, ist entweder eine Kreditkarte (ich habe eine Prepaid-Kreditkarte der LBB) oder eine EC-Karte mit dem Maestro-Logo. V-Pay ist zwar auch möglich, aber im asiatischen Raum kaum verbreitet. Deshalb hat in meinen Augen die Maestro-Karte einen besseren Standard als V-Pay.

Bankautomat mit Zloty
An einem Geldautomaten wirst du wahrscheinlich eh vorbeikommen.

Wenn du nun am Geldautomaten deine Karte reinsteckst und dein Geld abhebst, wirst du in der Regel gefragt, in welcher Währung die Abbuchung erfolgen soll. Du hast die Wahl, die Abbuchung in Euro erfolgen zu lassen, oder in der lokalen Währung. Hier habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, in der Landeswährung abbuchen zu lassen.

Klar, wenn du den auszuzahlenden Betrag in Euro von deinem Konto abbuchen lässt, weißt du zwar genau, wie viel du bezahlst. Doch dies hat wieder den Nachteil, dass du auch einen schlechteren Kurs bekommst. Der Kurs, den du bekommst, wenn du zum Beispiel in Schweizer Franken abbuchen lässt, ist da deutlich besser 😉

 

Die richtige Reisezeit oder der richtige Ort

Urlaub während der Hauptsaison solltest du dir eher abgewöhnen. In der Nebensaison bekommst du deutlich bessere Preise, das betrifft vor allem die Übernachtungen.

Menschenmassen am Strand
Für so etwas zahlst du einen großen Haufen Geld. Ganz ehrlich: Ein richtiges Urlaubs-Gefühl kommt da nicht wirklich auf, oder?

Es ist aber auch ein ganz anderes Erlebnis, wenn man eine Stadt als Individualreisender erlebt, ohne dem Massentourismus zu begegnen. Venedig ist da ein passendes Beispiel: Während die italienische Großstadt im Sommer quasi schon überlaufen ist, kannst du im Winter erst wirklich sehen, wie atemberaubend schön die Stadt sein kann.

Venedig im Winter
Auch im Winter kannst du Venedig entdecken – nur ohne einen Haufen Touristen 😉

Ich verstehe es aber auch, wenn du nicht den ganzen Sommer daheim bleiben möchtest. Falls du also trotzdem innerhalb der Saison verreisen willst, musst du nicht deiner Sehnsucht widerstehen 😉

Während der Haupt-Reisezeit sind zwar die beliebten Reiseländer überlaufen und deutlich teurer. Doch glücklicherweise kennst du auch andere Ecken der Welt;) Viele Länder sind noch nicht als Reiseland bekannt, und das macht sich auch im Preis bemerkbar. Während du für eine Woche in Rimini ein Vermögen zahlst, kannst du Albanien zum Bruchteil der Kosten kennen lernen 😉

Während in Barcelona die Preise steigen, kannst du in der albanischen Hauptstadt Tirana nach wie vor günstig unterwegs sein 😉

Geo-Arbitrage

Geo-Arbitrage – was ist das überhaupt? Ganz einfach, im Grunde bezeichnet man damit das Phänomen, dass du in anderen Länderen auch andere Lebenserhaltungskosten hast. Dieser Effekt wird auch von vielen sogenannten „digitalen Nomaden“ genutzt: Sie verdienen ihr Geld in Euro, und geben es in einer deutlich schwächeren Währung, beispielsweise in thailändischen Baht, aus.

Während die Lebenserhaltungskosten in London sehr hoch sind, wirst du in Manila (Philippinen) mehr als das vierfache an Zeit dort verbringen können – vom gleichen Budget ausgehend 😉 Das wirst du auch auf deiner Reise merken.

Eine grobe Faustregel, die das Phänomen verdeutlicht: Zwei Wochen Spanien kosten so viel wie zwei Monate Vietnam.

In Ho Chi Minh (Vietnam) betragen die Lebenshaltungskosten nur einen Bruchteil derer, die du in Deutschland hast 😉

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema kannst du bei Bastian von Officeflucht nachlesen 😉

Damit wäre diese Artikelserie nun auch schon beendet. Ich hoffe, dass du aus dieser Serie einige nützliche Informationen für dich mitnehmen konntest 😀

Wenn du weitere Fragen hast oder dir noch etwas einfällt, wie man noch mehr Geld auf der Reise sparen kann, kannst du dies gerne in die Kommentarbox unten schreiben 😉

Ein Kommentar

  1. Danke für die tollen Tipps. Insbesondere wenn im Sommer wieder ein Urlaub ansteht, ist man über jeden Tipp dankbar, der dabei hilft auf Reisen oder auch vorher Geld einzusparen

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